Stellen Sie sicher, dass das UML-Diagramm tatsächlich geeignet ist, um daraus Entity Classes zu erzeugen. Auf bestimmten Inhalt des Klassendiagramms muss geachtet werden, wie im folgenden Beispiel anhand eines einfachen Klassendiagramms gezeigt wird:

To-One-Beziehung
Die Klasse Klausur enthält eine Getter-Operation namens public Lehrveranstaltung[1] getMLehrveranstaltung(), um eine Assoziation auf ihre Lehrveranstaltung zurückliefern zu können. Ferner enthält sie die Setter-Operation public void setMLehrveranstaltung(Lehrveranstaltung val[1]), um diese Assoziation erfahren zu können. Ein derartiges Konstrukt müssen Sie zu jeder To-One-Beziehung vorfinden. Fehlt es, müssen Sie die Assoziation zwischen den Klassen entfernen (inkl. der korrespondierenden Operationen) und neu erstellen.
To-Many-Beziehung
Die Klassen Lehrveranstaltung und Dozent halten Assoziationen auf mehrere Partner. Es muss ein Konstrukt einer Getter-Operation public Dozent[0 .. *] getMDozent() und einer Setter-Operation public void setMDozent(Dozent val[0 .. *]) existieren. Fehlt es, müssen Sie auch hier die Assoziation zwischen den Klassen entfernen (inkl. der korrespondierenden Operationen) und neu erstellen.
Legen Sie ein Java Package an, in das die Klassen aus dem UML-Diagramm importiert werden sollen. Klicken Sie dazu in Ihrem Web-Projekt mit der rechten Maustaste auf den Zweig Source Packages und wählen Sie New->Java Package..., um ein neues Paket zu erstellen. Nennen Sie das neue Paket lg (für die logische Schicht der Drei-Schichten-Architektur).

Achtung: Seit NetBeans 6.9.x empfehle ich, nicht mehr das UML-Plugin von NetBeans zu verwenden, sondern stattdessen beispielsweise StarUML. Wählen Sie dann statt des im folgenden beschriebenen Vorgehens die für "Ihr" verwendetes UML-Plugin.
Ändern Sie in Tools->Options->UML->Java Code Generation den Eintrag Collection Override Default von java.util.ArrayList auf java.util.Set. JavaServer Faces hat mit diesem Typ weniger Probleme. Hinweis: Diese Einstellungskorrektur im UML-Plugin muss nur einmalig vorgenommen werden.
Beachten: Der standardmäßig eingestellte Typ java.util.ArrayList führt definitiv zu Fehlern im CRUD-Mechanismus!

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen desjenigen UML-Projekts, das die gewünschten Entity Classes enthält, und wählen Sie Generate Code. Ein beherzter Klick auf Ok startet die Generierung.

Hinweis: Seien Sie in geduldiger Erwartung, bis die Entity Classes im Default-Package erscheinen. Es kann durchaus einige Minuten (ehrlich!) dauern, bis NetBeans sie in der Projektstruktur anzeigt, obwohl sie im Dateisystem längst erstellt worden sind.
Leider werden die Klassen zunächst im <default package> erstellt. Sie müssen dann bedauerlicherweise per Hand in das zuvor erstellte Java-Paket lg verschoben werden. Machen Sie's.

Hinweis: Das Verschieben der Entity Classes in ein anderes Java-Paket ist wirklich außerordentlich wichtig, da ansonsten die später beim Create JSF Pages from Entity Classes erzeugten JavaBeans syntaktisch nicht fehlerfrei generiert würden!
Stellen Sie zuguterletzt sicher, dass die Klassen auch generell fehlerfrei sind. Es könnte erforderlich sein, verschiedene Imports vorzunehmen, um Datentypen bekannt zu machen. NetBeans hilft Ihnen, die entsprechenden Java-Bibliotheken zu identifizieren.
Das vorgegebene Attribut Date in der Entity Class Klausur muss beispielsweise folgendermaßen annotiert werden:
@Temporal(javax.persistence.TemporalType.DATE)