Checkliste "Geschäftsprozess im Java-Backend implementieren"

Für den vierten Meilenstein

0 Vorbereitung (schon ziemlich früh im Semester)

1. swXercise-Tutorial sehr aufmerksam durcharbeiten. Viele der folgenden Tätigkeiten funktionieren nur dann, wenn das Tutorial sauber absolviert wird!

2. Mit dem in der virtuellen Maschine vorliegenden Java-Backend "vertraut machen" (keine Sorge, wir besprechen das alles auch später in Vorlesung und Übung). Hier könnten die Folien der HTW-Veranstaltung Webentwicklung hilfreich sein.

3. Pro Teilnehmer der Übungsgruppe einen Geschäftsprozess aussuchen, der im Folgenden implementiert werden wird. Das Aussuchen der Prozesse geschieht sinnvollerweise gemeinsam mit den anderen Teilnehmern der Übungsgruppe und durch ausführliche Konsultation Ihres Pflichtenhefts aus SE1.

4. Pro Übungsgruppe ein eigenes Git-Repository erstellen, in dem das Java-Backend der Gruppe während der Meilensteinbearbeitung abgelegt wird (statt im Ziemer-GitLab, denn darin haben Sie keine Schreibberechtigung).

5. Jeder Teilnehmer der Übungsgruppe stellt in der Übung eine ordnungsgemäß laufende virtuelle Maschine vor, sowie den Geschäftsprozess, den er zu implementieren beabsichtigt.

1 Implementierung des ViewControllers (Präsentationsschicht)

1. JSON-Struktur ausdenken, in der die für den Geschäftsprozess erforderlichen Daten an diesen übergeben werden. Siehe hierzu auch die bereits existierenden REST-Aufrufe im Postman, beispielsweise loginUser.

2. REST-Aufruf im Postman erstellen, der die im nächsten Schritt implementierte REST-Methode aufruft.

3. Snapshot der virtuellen Maschine erstellen, zu dem Sie im Fehlerfall zurückkehren können.

4. REST-Methode implementieren und annotieren, die den von Postman erzeugten REST-Aufruf entgegennimmt. Siehe hierzu auch den UserViewController sowie den REST-Mechanismus (RestApplication und WildFly-Konfiguration) und den SecurityInterceptor.

5. DTO-Klassen implementieren, die mit der obigen JSON-Struktur korrespondieren, so dass die beim REST-Aufruf übergebenen Daten darin "magisch" weiterverwendet werden können. Siehe hierzu auch das UserDto.

6. Mittels Debugging sicherstellen, dass alles so funktinioniert, wie es geplant war. Vor allem schauen, ob die richtigen Daten in der REST-Methode ankommen und zum Schluss eine sinnvolle Antwort an den Postman zurückgeliefert wird. Siehe hierzu auch den RestResponse, der im UserViewController (siehe oben) verwendet wird.

7. Jeder Teilnehmer der Übungsgruppe stellt in der Übung den REST-Aufruf im Postman sowie die implementierte REST-Methode (mit DTOs) live vor. Es ist sinnvoll, sich vorher mit den Debugging-Mechanisem von Eclipse vertraut zu machen. ;)

2 Implementierung der Services (Fachlogikschicht)

1. Nicht vergessen: Auch im Laufe dieses Vorgehens immer mal wieder Snapshots der virtuellen Maschine erstellen, zu denen Sie im Fehlerfall zurückkehren können.

2. Modell-Klassen implementieren. Hierfür wird es vermutlich erforderlich sein, sich mit den anderen Teilnehmern der Übungsgruppe abzustimmen, um gemeinsame Modell-Klassen zu planen. Siehe hierzu auch den User.

3. Service-Klassen und -Methoden implementieren und annotieren. Hierbei ist besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Mapper- und ContextService-Klassen zu legen. Siehe hierzu auch den UserService.

4. Mittels Debugging sicherstellen, dass alles so funktinioniert, wie es geplant war. Vor allem schauen, ob die richtigen Daten in der Fachlogikschicht ankommen und eine sinnvolle Antwort an die Präsentationsschicht zurückgeliefert wird.

5. Jeder Teilnehmer der Übungsgruppe stellt in der Übung die Modell- und Service-Klassen live vor.

3 Implementierung der Datenbankklassen (Datenhaltungsschicht)

1. Nicht vergessen: Auch im Laufe dieses Vorgehens immer mal wieder Snapshots der virtuellen Maschine erstellen, zu denen Sie im Fehlerfall zurückkehren können.

2. Modell-Klassen annotieren. Siehe hierzu User, Profile und BaseEntity (von der alle Entitäten erben).

3. DAO-Klassen implementieren und annotieren. Siehe hierzu UserDao und GenericDao (von der alle DAOs erben).

4. Mittels Debugging sicherstellen, dass alles so funktinioniert, wie es geplant war. Vor allem schauen, ob die richtigen Datensätze im Datenbanksystem ankommen, bzw. korrekt gelesen oder aktualisiert werden.

4 Abnahme

Für die Abnahme dieses Meilensteins muss jeder Teilnehmer der Übungsgruppe persönlich anwesend sein. Ohne persönliche Demonstration des implementierten Geschäftsprozesses gilt der Meilenstein (und damit die Veranstaltung!) als nicht bestanden.

1. Den gesamten Geschäftsprozess persönlich vorführen. Es reicht ein Notebook für alle Teilnehmer der Übungsgruppe. Ist der Quelltext nicht oder nur teilweise lauffähig, können immerhin noch Teilpunkte erreicht werden. Sie beschreiben in diesem Fall, was Sie gemacht haben und wie Sie weiter vorgegangen wären, wenn Sie mehr Zeit, weniger Probleme ... gehabt hätten.

2. Inhaltliche Fragen zum programmierten Geschäftsprozess beantworten. Dies umfasst alle drei Schichten der Softwarearchitektur.

Es ist sinnvoll, vor der Abnahme gemeinsam in der Übungsgruppe eine Choreographie zur Demonstration der Geschäftsprozesse vorzubereiten. Dann geht die Abnahme schneller und wirkt fluffiger.

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