Checkliste zur Überarbeitung des Analysemodells in ein Entwurfsmodell

Für den ersten Meilenstein

0 Abgabe

Bei einer schriftlichen Abgabe:

1. Klassendiagramm vorher (das letzte Fachklassendiagramm aus SE1)

2. Textuelles "Changelog", in dem steht, welche Anpassungen (siehe unten) Sie im Diagramm vorgenommen haben, und warum dies geschah. Hinweis: Im Changelog bitte einzelne grafische Ausschnitte aus dem Klassendiagramm darstellen, auf die sich Ihre Beschreibungen beziehen.

3. Klassendiagramm nachher (das im Rahmen dieses Meilensteins bearbeitete Klassendiagramm)

Bei einer Präsentation:

Orientieren Sie sich an dem, was für die schriftliche Abgabe verlangt wird. Präsentieren Sie die Schwerpunkte Ihrer Anpassungen in zehn bis zwölf Minuten mittels Beamer.

1 Allgemein

Anpassung aller Bezeichner an die gewählte Programmiersprache (betrachten Sie bitte "Java" als die von Ihnen gewählte Programmiersprache)

Anpassung aller Datentypen an die gewählte Programmiersprache und Aufgabe (die UML-Typen Number und Text gibt es in Java beispielsweise nicht)

2 Operationen (Methoden)

Ergänzung der vollständigen Signatur im Klassendiagramm (mit Rückgabetyp) gemäß Operationsschablonen aus der Analysephase

Hinzufügen der Getters und Setters (nach Abstimmung mit dem Dozenten nur auszugsweise)

Anpassung der Sichtbarkeit

3 Attribute

Hinzufügen der Attribute für Objektbeziehungen (Referenzattribute), evtl. Array-Typ bei ToMany-Assoziationen

Anpassung der Sichtbarkeit (möglichst private, nur bei Bedarf protected oder public)

Hinterfragen fachlich sinnvoll abgeleiteter Attribute ("abgeleitet" hat in diesem Zusammenhang nichts mit Vererbung zu tun)

4 Assoziationen

Hinzufügen der Navigation (möglichst unidirektional, nur bei Bedarf bidirektional)

Hinterfragen der fachlich sinnvoll abgeleiteten Assoziationen ("abgeleitet" hat auch hier nichts mit Vererbung zu tun)

5 Klassen

(Optional) Ergänzung des Klassennamens um ein Schichtenpräfix Ui, Lg oder Db (wird heutzutage nur noch selten gemacht)

Hinzufügen derjenigen Konstruktoren, die über das "Normalverhalten" hinausgehen (also mehr tun als nur zu instanziieren)

Ergänzung von Containerklassen (support class) zur Verwaltung von Objektmengen gleichen Typs

Beseitigung assoziativer Klassen (Assoziationsklassen) durch Auflösung in "normale" Klassen

6 Pakete

Einbau einer fachlichen Paketierung (sofern nicht bereits in SE1 geschehen), Klassen gleicher "Themen" gehören zusammen

Einbau einer schichtenorientierten Paketierung (Ui, Lg, Db), nur die Fachlogikschicht wird mit dem Fachklassendiagramm gefüllt

7 Java-Code

Generierung des Java-Quelltextes mit dem UML-Werkzeug

Modifizieren der "hässlichen" Stellen (generische Attributbezeichner, merkwürdige Datentypen und Signaturen etc.) im Modell (nicht im Quelltext)

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