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Beuth Hochschule für Technik Berlin Ziemers
Beuth-Vorlesungen

Überblick

In der Lehrveranstaltung Qualitäts- und Projektmanagement (QPM) geht es darum, die Relevanz von Qualitätsanforderungen und ihrer Einhaltung bzgl. der Software-Systeme zu erkennen. Weiterhin soll die Veranstaltung auch Managementfähigkeiten vermitteln. Die Studierenden sollen Qualitätsanforderungen einzuschätzen wissen und entsprechende QS-Maßnahmen planen und anwenden können, so dass das gewünschte Qualitätsniveau erreicht wird. Kompetenz entsteht besonders im Bereich des systematischen Tests von Software, der die Software-Entwicklung permanent begleitet.

Zur Dokumentenversionsverwaltung wird das Werkzeug Subversion eingesetzt.

Die Lehrveranstaltung Qualitäts- und Projektmanagement (QPM) besteht aus Vorlesungen, in denen primär neue Themeninhalte vermittelt werden, Übungen, in denen diese Themen weiter aufbereitet und praktisch vertieft werden und Präsentationen, in denen die Studierenden während der Übungen ihre Arbeiten vorstellen.

Gruppeneinteilung

Teamfähigkeit ist in der Softwareentwicklung äußerst wichtig. Deshalb sollen die Übungen in Gruppen mit durchschnittlich vier, höchstens fünf Mitgliedern bearbeitet werden.

Die Gruppeneinteilung sollte durch alle Teilnehmer der Lehrveranstaltung in den Tagen zwischen der ersten und zweiten Vorlesung selbständig abgeschlossen werden. Sollten einzelne Teilnehmer eigenständig keine Gruppe finden, erfolgt eine Einteilung dieser Personen durch den Dozenten in der zweiten, spätestens in der dritten Vorlesung.

Bewertung

Im Rahmen der Übungszeiten werden von jeder Übungsgruppe im Semester einige vorgegebene, aufeinander basierende Aufgaben (so genannte "Meilensteine") bearbeitet. Einige Meilensteine werden schriftlich abgegeben, andere eventuell präsentiert (siehe weiter unten). Diese Aufgaben werden während der Übungszeiten intensiv mit dem Dozenten besprochen. Die Abgabe bzw. Präsentation erfolgt während der Übungszeit pünktlich zum angegebenen Termin (ersichtlich im Internet auf einer zu Beginn des Semesters bekannt gegebenen Webseite und konkretisiert in der Vorlesung).

Die vollständige Bearbeitung eines Meilensteins wird mit der Note 2,0 bewertet. Zusatzpunkte (Noten 1,7 oder 1,3 oder 1,0) können durch eine überdurchschnittlich gute Arbeit erreicht werden. Notenabzug erfolgt hingegen bei unzureichender Leistung. Aus einer verspäteten Abgabe erfolgt Notenabzug (eine minimale Notenstufe pro Woche). Meilenstein-Plagiate oder andere Betrugsversuche werden generell mit der Note 5,0 bewertet und sind nicht nachholbar.

Meilensteinabgabe

Die Abgabe erfolgt ausschließlich ausgedruckt auf Papier (mehrere Seiten werden getackert oder befinden sich in einer Hülle o.ä.) mit Deckblatt (inkl. Gruppenname und -logo, Liste der Gruppenmitglieder mit Matrikelnummern und eMail-Adressen). Andere Abgabearten oder andere Formate gelten ohne vorherige Absprache mit dem Dozenten automatisch als nicht abgegeben.

Der Dozent behält sich die Verteilung einzelner Aufgaben auf bestimmte Gruppenteilnehmer vor, falls er den Eindruck gewinnt, dass die gruppeninterne Verteilung nur unzureichend erfolgt.

Einige Meilensteine (im allgemeinen die Hälfte, variiert je nach Semesterlänge) werden von den Übungsgruppen während der Übungszeit präsentiert. Eine nicht gehaltene Präsentation wird mit der Note 5,0 bewertet und ist nicht nachholbar.

Klausur

Die Lehrveranstaltung endet mit einer Klausur. Zur Klausur sind keine Unterlagen und Hilfsmittel zulässig. Kommunikation während der Klausur ist ausschließlich mit dem Dozenten gestattet, der Missverständnisse und Unklarheiten beseitigen kann.

Die Klausurnote geht mit 60 % in die Gesamtnote der Lehrveranstaltung ein, die Meilensteinabgaben und -präsentationen mit 40 %. Zulassungsvoraussetzung zur Klausur ist die abgeschlossene Bearbeitung (Abgabe bzw. Präsentation) aller Meilensteine. Im Ausnahmefall und auf Antrag beim Dozenten ist eine Verlängerung der Abgabefrist eines Meilensteins bis spätestens zum Beginn der vorlesungsfreien Zeit möglich. Das Bestehen der Klausur ist Voraussetzung für die Anrechnung der Punkte aus den Meilensteinen und Präsentationen.

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